Geboren wurde ich am 3. Februar 1977 in Trier. Zur Zeit lebe ich in Heidelberg.
   Bereits seit meiner Grundschulzeit habe ich Spaß daran, mir Geschichten auszudenken und diese aufzuschreiben. Bis heute
   ist meine Begeisterung für Literatur ungebrochen. Das Schreiben war und ist stets ein wichtiger Bestandteil meines Alltags.

   Seit 2002 veröffentliche ich regelmäßig Kurzgeschichten und Gedichte in Sammelbänden. 2011 erschien mein erster
   Debutroman, eine Gothic Novel mit dem Titel
“Die Gefährtin”. Zu dieser Story haben mich meine Geburtstagsparty und ein
   Spaziergang auf dem Friedhof kurz danach inspiriert.
   Mein neuer Roman wird voraussichtlich Anfang 2013 das Licht der Welt erblicken - und ein weiterer Roman sowie mehrere
   Kurzgeschichten sind natürlich bereits in Vorbereitung.
   Eine Liste meiner bisherigen Veröffentlichungen findet ihr
hier. Meine Gedichte wurden bereits vertont und ins Französische
   übersetzt. 2009 belegte meine Kurzgeschichte
“Die azurnen Wälder” den ersten Platz des Literaturwettbewerbs “Vollmond” .

   Der Austausch mit anderen Autoren ist mir sehr wichtig. Es macht Spaß, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu
   inspirieren!
   Bereits 1996 gründete ich daher gemeinsam mit einer anderen Hobbyautorin in Trier die Schreibgruppe “Asiutamen”.
  
Nennenswere schriftstellerische Erfolge hatte damals zwar keines der Mitglieder vorzuweisen, aber nichtsdestotrotz war es eine
   lustige Zeit - wir hockten schwarz gekleidet bei spärlichem Kerzenlicht in irgendeiner engen Dachbude, genossen wohltuende
   Kräuter, hörten Nirvana und lasen uns dabei gegenseitig Texte über den Weltuntergang vor (hey, es waren die Neunziger und
   wir waren unendlich cool!).
   Kurze Zeit, nachdem ich in Heidelberg mein Studium begonnen hatte, lernte ich dort einige schreibfreudige Mitkommilitonen
   kennen. Gemeinsam gründeten wir das Literaturprojekt „Der verreckte Sauhund“ mit dem hehren Ziel, den Austausch zwischen
   jungen Autoren, Möchtegern-Autoren und anderen literarisch interessierten Menschen zu fördern. Unsere Treffen arteten zwar
   regelmäßig zu wüsten Zechgelagen aus, bei denen wir begeistert auf unseren künftigen Erfolg anstießen; nichtsdestotrotz
   schafften wir es, in unregelmäßigen Abständen unsere Zeitschrift „Der verreckte Sauhund“ herauszubringen und gutbesuchte
   Lesungen zu organisieren. 2001 wurde die „Sauhund-Zentrale“ allerdings von Heidelberg nach Berlin verlegt, da ein Großteil der
   verantwortlichen Personen inzwischen dort lebt.
   Inzwischen pflege ich Kontakte zu anderen Autoren vorwiegend über das Internet, am liebsten im
Forum der Edition
   Geschichtenweber
. Der Umgangston ist oft hart, aber herzlich. Ich mag die freundschaftliche Hilfsbereitschaft, die jedoch nie in
   verlogene Lobhudelei umschlägt.

   Durch die kontinuierliche intensive Zusammenarbeit mit anderen Autoren merkte ich rasch, wie viel Spaß es mir machte, mich
   auch mit fremden Texten auseinanderzusetzen. Ich fand es sehr interessant und bereichernd, zu überlegen, warum ein Text
   nicht die vom Autor gewünschte Wirkung erzielt und gemeinsam mit dem Autor herauszufinden, wie er seine Texte
   entsprechend umgestalten kann, ohne dabei seinen individuellen Stil zu verlieren. Aus diesem Grund beschäftigte ich mich
   zunehmend auch mit den theoretisch-handwerklichen Aspekten des Schreibens. Seit 2009 arbeite ich auch in der Jury der
  
Story-Olympiade mit.
   2010 beschloss ich, mich auch hauptberuflich meiner großen Leidenschaft, der Literatur und dem Austausch mit anderen
   Autoren, zu widmen: Ich gründete mein
Schreibcoaching Federfunken. Seitdem besteht auch mein Arbeitsalltag darin, zu
   lektorieren, Autoren beim Verfassen ihrer Texte zu beraten und hin und wieder selbst Auftragstexte zu verfassen.

   Immer wieder werde ich gefragt, warum ich schreibe bzw. warum “ein so nettes Mädel ausgerechnet so düstere Horror-Texte
   schreiben muss”
. Ehrlich gesagt, darauf kann ich keine Antwort geben. Die Ideen kommen mir einfach und ziehen mich so in
   ihren Bann, dass ich sie zu Papier bringen muss. Natürlich war mein Leben nicht immer unkompliziert (wessen Leben ist das
   schon?), aber ich setze mich nicht mit dem Gedanken, dass ich diese oder jene unschöne Erfahrung verarbeiten will, an den
   Schreibtisch. Ich schreibe nicht als “Therapie”, sondern schlichtweg aus Freude am Erfinden von Geschichten.
   Für einen guter Autor ist es selbstverständlich, nicht nur tagebuchmäßig die eigene Befindlichkeit zu Papier zu bringen, sondern
   sich in andere Figuren und deren Erlebnisse hineinzudenken. Eine Horror-Autorin ist genauso wenig dauernd in einer
   depressiv-agressiver Stimmung, wie eine ChicLit-Autorin nur Shopping im Kopf hat, eine Krimi-Autorin davon träumt, irgendwen
   niederzumetzeln oder eine Romance-Autorin ständig überlegt, wen sie als nächstes flachlegen könnte.
   Die einzigen Texte, die tatsächlich autobiographisch sind, sind meine Reiseromane. Ihnen liegen Tagebücher zugrunde, die ich
   während meinen Reisen geführt habe, und ich habe nichts dazuerfunden.

   Aber natürlich verbringe ich meine Zeit nicht nur mit Schreiben! Studiert habe ich Germanistik, Soziologie und Indologie. Meine
   Reisen führten mich bereits nach Indien, Madagaskar und
Australien.
   Meine Hobbys sind - neben Lesen und Schreiben natürlich - Wandern, Geocachen, Musik kören, Didgeridoo spielen, Museen
   besuchen, historische oder sonstwie interessante bzw. ungewöhnliche Orte erkunden, kochen, Filme gcken, Sanskrit ... Und
   selbstverständlich treffe ich mich auch gern mit Freunden, um bei einem Tässchen Kaffee oder einem Gläschen Wein über alles
   mögliche zu plaudern.

   Noch Fragen? Dann schaut doch einfach bei meiner nächsten Lesung vorbei und lernt mich persönlich kennen! :) Oder besucht
   mich auf facebook unter
http://www.facebook.com/schreibcoaching.federfunken

 

 

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