~ ° ~ *  ~ ° ~ 22. Oktober (Fortsetzung) ~ ° ~ * ~ ° ~

 

 ~ Randy Ray Mahrut ~

Esther streifte ihre Schuhe aus und führte Randy Ray in ihr Ein-Zimmer-Appartment. Neugierig schaute er sich um. Direkt bei der Eingangstür befand sich eine winzige, schwarzweiß gekachelte Kochnische; drei Stufen führten hinab in das eigentliche Zimmer. Unter dem Fenster mit den weinroten Gardinen stand ein großer, massiver Schreibtisch. Anstelle eines Bettes lag bloß eine breite Matratze mit einem fast orgiastischen Durcheinander aus Kissen und gebatikten Decken sowie einigen abgewetzten Plüschtieren auf dem Boden, darüber spannte sich ein Moskitonetz. Genau an der Wand gegenüber hing ein riesiger Spiegel mit einem seltsamen Rahmen, der aus einer Aneinanderreihung von feinen Metalltropfen bestand, so dass es wirkte, als sei er soeben im Schmelzen begriffen, dazwischen ragten seltsam verschlungene Elemente heraus wie die Fangarme eines Octopus. Ansonsten sah Ray an den Wänden einen Bad-Woman-Kalender, einen Traumfänger, ein gerahmtes Bild, das einen Strand mit Palmen zeigte, eine schwarz und blau gemusterte venezianische Maske mit drei roten Steinen zwischen den Augenhöhlen und unzählige Postkarten und Fotos. Auf einer Kommode befanden sich mehrere Schalen mit Ringen, Halsketten, Parfümfläschchen, kleinen Döschen mit Bodylotion und anderem Krimskrams. In den Holzregalen entdeckte Ray gleich auf den ersten Blick Bücher von E.T.A. Hoffmann, Foquée, Tolkien und Ingeborg Bachmann sowie mehrere Asterix-Hefte und einen Bildband über Ägypten. In der Mitte des Raumes stand ein niedriger Couchtisch, auf dem sich eine Vase mit Pfauenfedern und einer getrockneten Rose, ein Berg beschriebener Blätter, ein Adressbuch und eine von Zigarettenkippen überquellende Muschelschale als Aschenbecher befanden. Auf dem Boden lagen CD-Hüllen von den Doors, Alanis Morrisette, The Nice, Marillion, P.J. Harvey und Nirvana, mehrere T-Shirts, ein mit Muscheln bestickter Gürtel, ein silberner Armreif in Form einer Schlange, die den Kopf um ihren eigenen Unterleib wand und deren Schuppen wie kleine Spiegel funkelten und glänzten, und einige aufgeschlagene Bücher und Mappen. Ray wusste gar nicht, wo er zuerst hinschauen sollte. „Willst du ein Fisherman´s Friend?“ bot er Esther verlegen an.
„Gerne. Aber setz dich doch erst mal.“
In Ermangelung eines Stuhles ließ Ray sich neben dem niedrigen Couchtisch auf dem Boden nieder, wozu er eine zerknüllte Jeans und einen Schnellhefter mit der Aufschrift „Platon und der Idealstaat“ beiseite schieben musste. Jetzt fiel ihm auch auf, dass in der Ecke eine Gitarre und ein Didgeridoo gegen die Wand gelehnt waren.
„Ich geh erst mal duschen, ja?!“ wandte Esther sich erneut an ihn. „Oder nein, warte, ich setz uns vorher schon mal einen Kaffee auf.“ Sie begann, in der Küche zu hantieren, kam dann zurück, kramte im untersten Fach eines Regals herum und legte eine CD in den Player ein. „Du magst doch Velvet Underground, oder?!“
„Klar!“

Etwa zehn Minuten später kam Esther aus dem Bad zurück. Sie trug jetzt einen Wickelrock und ein dunkelblaues enganliegendes T-Shirt. Das Handtuch ließ sie achtlos in das übrige Chaos auf ihrem Bett fallen.
„Wohnst du schon lange hier?“ erkundigte Ray sich.
„Seit einem halben Jahr etwa. Und glaub mir, es war die totale Erleichterung, endlich alleine zu leben.“ Esther zündete ein Räucherstäbchen an, und der süßliche Duft nach Rosen und Vanille breitete sich im Zimmer aus. „Weißt du, ich bin gleich an meinem achtzehnten Geburtstag bei meinen Eltern raus und in eine WG mit neun Leuten gezogen und jetzt bin ich fast dreiundzwanzig, das heißt, ich hab über vier Jahre Gruppendynamik hinter mir - das reicht voererst mal. Irgendwann wurd´ mir einfach alles zu viel, immer der Krach und der Müll anderer Leute um mich rum, dauernd Rücksicht nehmen, kaum wirkliche Privatsphäre... Letztendlich war ich soweit, dass ich gedacht hab, ich krieg schon einen Schreikrampf, wenn ich nur das Wort ‚Putzplan’ höre.“
Ihre Worte verloren sich in Rays Gehirnwindungen, trafen auf seine eigenen Gedanken und zerstoben dort wie Meeresbrandung, die sich an Felsen bricht. Er hörte längst nicht mehr zu, sondern musterte sie unauffällig, während sie in der Kochnische den Kaffee in zwei Tassen verteilte: Ihre noch feuchten, honigblonden, von blauen Strähnen durchzogenen Haare, die in wellenähnlichen Kaskaden über ihre zierlichen Schultern wallten. Wie flüssiges Gold und Silber. Ein mystisches Gebräu aus der Behausung eines alchemistischen Wassermanns... Die feinen Konturen ihres Rückrats, verborgen unter ihrem T-Shirt, kaum zu entziffern, wie eine verblichene Frakturschrift auf dunklem Pergament. Sie wandte sich um. Eisblaue Augen, tief und kaleidoskopartig, gleich den Fenstern einer Kathedrale. Winzige Sommersprossen auf milchweißer Haut. Ray war fasziniert.
„...und auch wenn die Weststadt nun wirklich nicht den besten Ruf hat, ich bin tierisch froh, dass ich grad diese Wohnung gefunden hab. Der Reitstall, wo Ikarus steht, ist gleich in den Thule-Weiden, ich kann also auch einfach mal spontan hingehen und brauche zu Fuß keine zehn Minuten, und seit ein paar Wochen arbeite ich im St-Florian-Heim, in Südtor, und somit ist´s natürlich auch ideal, dass ich nicht durch die halbe Stadt fahren muss, um hinzukommen...“
Ray erinnerte sich an die Anekdoten, die Esther gestern Abend erzählt hatte. „Du hast einen Job als Küchenhelferin, oder?! Wie gefällt´s dir?“
Sie kam an den Tisch, setzte sich ebenfalls und reichte Ray eine randvolle Kaffeetasse, auf der ein sich aufbäumendes Einhorn abgebildet war. „Der Job ist in Ordnung. Klar, es ist ganz schön anstrengend, aber immerhin, die Kollegen sind größtenteils nett und hilfsbereit, nur manche nerven etwas. Im Moment ist´s für mich allerdings noch ziemlich ungewohnt, dass die Patienten außer in der Küche wirklich allgegenwärtig sind; überall wirst du mit Krankheit, Leid und Wahnsinn konfrontiert... Das nimmt einen schon heftig mit. Im Alltag sind das ja allenfalls Randerscheinungen, aber im St. Florian blickst du tagtäglich in menschliche Abgründe...“
Plötzlich, ganz unverhofft, schlug erneut eine dunkle, eiskalte Welle des Unbehagens über Ray zusammen, und für einen kurzen Augenblick wurde ihm schwindelig. Esther schien zum Glück nichts zu bemerken, und schon wenige Sekunden später war alles wieder O.K. Wahrscheinlich hinterließ der exzessive gestrige Abend noch immer seine Spuren, überlegte Ray. „Bei dir in der Wohnung darf man doch rauchen, oder!?“ erkundigte er sich höflich, obwohl er ahnte, dass diese Frage angesichts des überquellenden Aschenbechers ziemlich unnötig war.
„Selbstverständlich. À propos rauchen, gerade gestern hatte ich im St. Florian auch wieder so eine Situation, die mich völlig überfordert hat... Ich saß zusammen mit ein paar Kollegen in der Cafeteria, als mich plötzlich einer von den Patienten angesprochen hat, ob ich ihm Feuer für seine Zigarette geben kann. Ich war so ins Gespräch vertieft gewesen, dass ich ganz vergessen hatte, wo ich mich befinde, und glaub mir, der Typ sah echt beängstigend aus, mit einem richtig irren, fanatischen, weggetretenen Blick... Ich hab mich total erschreckt. Und das Heftigste ist, mir hat kurz vorher jemand gesagt, dass das ein Pyromane ist. Ich wusste überhaupt nicht, wie ich reagieren soll und war erst mal total verwirrt.“
Ray musste grinsen: „Echt?! Ein Pyromane hat dich nach Feuer gefragt? Das klingt ja schon fast nach Ironie!“
„Aber jetzt erzähl doch mal, was machst du so, wenn du nicht gerade studierst – Germanistk, Geschichte und Kunstgeschichte war´s doch, wenn ich mich richtig erinnere?! – oder bei Libertalia singst? Hast du auch einen Job?“ erkundigte Esther sich lebhaft und berührte kurz Rays Arm. Er zuckte zusammen, als habe man ihm einen elektrischen Stoß versetzt.
„Na ja... Nicht so regelmäßig. Ich bin bei der Jobvermittlung vom Studentenwerk eingetragen, und darüber hab ich schon alle möglichen kurzzeitigen Sachen bekommen, Interviews führen, bei Umzügen helfen, LKWs entladen, Fließbandarbeit in Fabriken... Zuletzt hab ich bei einer Kunstausstellung zum Thema „Großstadtbilder“ mitgeholfen. Das hab ich übrigens unabhängig vom Studiwerk bekommen.“ Er erzählte die Geschichte von seinem verlorenen Rucksack, und Esther war begeistert: „Klingt total spannend! Ich glaube, ich hab in den Nachrichten von Radio Brackstadt was über dieses Projekt gehört, und ich dachte sogar noch, dass ich da unbedingt vorbeischauen muss, aber dann  hab ich´s komplett vergessen. Whow, da hattest du ja bestimmt ganz schön viel Verantwortung.“
Ray lächelte geschmeichelt. Es tat gut, von Esther, dieser betörenden Circe, bewundert zu werden. „Ach was, so wild war´s nun auch wieder nicht,“ winkte er bescheiden ab. „Meistens hab ich nur rumgestanden, Kataloge verkauft und ab und zu ein paar Fragen beantwortet. Am spannendsten war die Eröffnung – da haben wir zu Live-Musik Texte mit Stadtbeschreibungen aus den zwanziger Jahren vorgetragen. Ich hab was ziemlich Düsteres und Eindringliches vorgelesen, von Ahasver Merkop Lachalomsfina.“
„Ahasver was?! Das ist ja ein ziemlich exotischer Name. Also, mir sagt das überhaupt nichts, ich glaube, ich hab noch nie war von ihm gelesen.“
„Kann gut sein. Als Schriftsteller ist Ahasver Lachalomsfina wirklich völlig unbekannt. So weit ich weiß, hat er insgesamt nur zwei Bände mit Lyrik und Kurzprosa rausgebracht. Ich hab jetzt mal ein Buch von ihm bestellt und bin schon total gespannt. Berühmt wurde er hauptsächlich als Regisseur. Kennst du zum Beispiel die Filme ‚Der Moloch’, ‚Dekandenz’ oder ‚Der Untergang von Vineta’?“
Esther legte nachdenklich die Stirn in Falten. „Ich glaub, den ‚Untergang von Vineta’ haben wir mal in der Schule geguckt. Da geht´s doch um diese Insel, die als Strafe für den Hochmut, die Vermessenheit und die Frevelhaftigkeit ihrer Bewohner im Meer versenkt wird, wenn ich mich richtig erinnere... Und der Auslöser dafür ist doch, dass einige Leute anfangen, Getreiden ins Meer zu schütten, aus purer Langeweile, weil sie in solch einem Überfluss schwelgen, oder?! Genau, das ist der Film, den unser Kunstlehrer uns mal gezeigt hat. Ich glaube, er wollte am Beispiel vom ‚Untergang von Vineta’ vorführen, wie in den 20er Jahren der Film allmählich vom reinen Kunstmedium zum Unterhaltungsmedium wurde.“
„Das passt,“ Ray nickte. „Die Story an sich ist ja schon ziemlich massentauglich, und die beiden Protagonisten, die anämische Zirkusreiterin und der einäugige Seemann, sind total lebensnah dargestellt – aber ansonsten ist der Film sehr abstrakt, finde ich.“
„Ich muss ehrlich sagen, insgesamt hat mich der ‚Untergang von Vineta’ damals nicht so begeistert,“ fuhr Esther zögerlich fort. „Ich glaube, ich war einfach noch zu jung, um mich so richtig reinfühlen zu können. Bis dahin hatte ich mir immer nur irgendwelche aktuellen Hollywood-Produktionen angeschaut. Dass beim „Untergang von Vineta“ die Dialoge immer erst nach den Szenen eingeblendet wurden, hat mich zum Beispiel total irritiert, und diesen hektische Ragtime-Sound, der stattdessen den ganzen Film untermalt, fand ich einfach nur schrecklich. Besonders genervt hat mich außerdem, dass oft einzelne Situationen, die auf den ersten Blick überhaupt nichts mit dem eigentlichen Geschehen zu tun haben, minutenlang abgefilmt wurden. Ich denke da an diese Szene mit dem weißen Pferd, die ist mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben... Weißt du, welche ich meine?“
„Das ist doch da, wo gerade gemeldet wurde, dass die Springflut kommt, oder?!“
„Genau. Ich hab drauf gewartet, dass es jetzt richtig dramatisch wird, mit Massenpanik, verzweifelten Rettungsaktionen und so, wie ich es halt vom kommerziellen Kino her kannte – und stattdessen sieht man erst mal bestimmt drei Minuten lang nur, wie dieses ausgebrochene Pferd herumgallopiert. Ich hab gedacht, ich dreh gleich durch!“
Ray konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Esther bemerkte es und wirkte sichtlich unbehaglich. Verlegen zupfte sie an ihrem Rock herum. „Inzwischen wäre ich wahrscheinlich begeistert von so einer abgefahrenen, außergewöhnlichen Umsetzung, aber mit siebzehn oder achtzehn hatte ich einfach noch nicht den Zugang zu dieser Art von Film,“ beeilte sie sich zu sagen. „Was mich allerdings damals schon fasziniert hat,  waren diese total seltsamen Kameraeinstellungen, die alles fast schon verstörend surreal und unwirklich erscheinen lassen, und die ganz aufwendig und detailreich gestalteten Szenen, die wie Gemälde wirken...“
„Ja, zum Beispiel ganz am Anfang, als der Zirkus auf die Insel kommt...“
„Genau, daran hab ich auch grad gedacht!“ rief Esther erleichtert. „Das ist doch echt der Wahnsinn, oder?! – Man weiß gar nicht, wo man hinschauen soll, und gleichzeitig entsteht so eine bedrückende, unheimliche Atmosphäre... Übrigens, ich hab inzwischen riesig Hunger bekommen. Wie wär´s, wenn wir und endlich auf unser Frühstück stürzen?! Nein, nein, bleib nur sitzen, ich mach das schon.“
Während sie Butter, Honig, Käse, Oliven und eine Schüssel mit Lychees auf den Tisch stellte, konnte Ray noch immer nicht den Blick von ihr abwenden, von ihrer Haut, die die Farbe einer im Schmelzen begriffenen Schneeflocke hatte, von ihren schlangenhaften, geschmeidigen Bewegungen und ihrem überirdischen Erdbeerlächeln... Ihm fiel auf, dass auch sie sich einmal umdrehte und ihm aus den Augenwinkeln einen scheuen Blick zuzuwerfen schien, aber vielleicht hatte er sich bloß getäuscht. Um seine Verlegenheit zu überspielen, zeigte Ray auf das Strandfoto. „Hast du das selbst aufgenommen?“
„Ja, in Indien.“ Esther strich sich eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht. „Die anderen, kleineren Bilder da drüben an der Wand zum Teil auch - da, guck, das mit dem Tempel, und die vier Frauen vor der Hütte, und das, wo Pamela – das Mädchen mit den Dreadlocks - und ich auf dem Felsen sitzen!“
„Echt?! Du warst in Indien?!“
„Mhm. Gleich nach dem Abi, für ein halbes Jahr, zusammen mit Pamela. Erst waren wir im Norden, am Ganges, in Varanasi und Agra und so, dann in Rajasthan, und zum Schluss sind wir noch für zwei Wochen runter nach Goa geflogen. Das war eine total beeindruckende Reise. Warst du schon mal in Indien?“
„Nein, noch nie. Aber mein Grossvater hat dort gelebt.“ Rays Gesicht bekam plötzlich einen schwärmerischen, verträumten, beinahe geistesabwesenden Ausdruck. „Ich hab ihn leider nie kennen gelernt, er ist lange vor meiner Geburt gestorben, aber nach dem, was meine Grossmutter erzählt hat, muss er ein richtiger Abenteurer und Vagabund gewesen sein. Völlig ruhelos. Konnte nie lange an einem Ort bleiben, ewig litt er unter Fernweh. Ständig wollte er umziehen, vom Meer ins Gebirge und dann aufs flache Land und schliesslich wieder zurück zum Meer, aber nirgends fühlte er sich wirklich zu Hause. Irgendwann, kurz nachdem er meine Mutter gezeugt hatte, vielleicht zwei Monate vor der Geburt oder so, hat er dann offenbar plötzlich Panik bekommen vor all der Verantwortung und ist von einem Tag auf den anderen einfach abgehauen nach Indien. Keiner weiss, was er da eigentlich gemacht hat. Am Anfang hat er wohl ab und zu noch geschrieben, später dann nicht mehr, und schliesslich hat meine Grossmutter eine Nachricht bekommen, dass er bei einem Wohnungsbrand gestorben ist.“
„Das ist ja eine heftige Geschichte!“ Esther stand jetzt direkt neben Ray: „Hey, du hast ja gar keinen Kaffee mehr. Warum hast du nichts gesagt!? Warte, ich schenk dir nach.“
„Nein, ich kann doch auch...“ Ray griff nach der Kanne und berührte versehentlich Esthers Hand. Augenblicklich wich er zurück, und auch Esther zog verwirrt ihre Hand zurück und wandte den Blick ab. Ray bemerkte, dass sie rot geworden war.
„Lass mal, ich...“
„Ich mach das schon...“
Ray streckte erneut die Hand aus, genau in dem Moment, als auch Esther ihm Kaffee einschenken wollte. Wieder trafen sich ihre Finger über der Tasse mit dem Bild von dem sich aufbäumenden Einhorn. Diesmal schreckte jeder keiner von ihnen fort. Sie schauten sich an, und Ray hatte das Gefühl, in Esthers Augen, die geheimnisvoll schimmerten wie ein Tal im Sternenlicht, zu ertrinken.

(...)

 

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